Das Ende des Baubooms?

June 30, 2022

Ob Wohnungsmangel in Großstädten oder der Traum vom Eigenheim … Die Aufträge für die Baubranche nahmen besonders im letzten Jahrzehnt kein Ende und das tun sie nach wie vor nicht. Doch nicht nur die Auftragslage entscheidet über zukünftige Bauprojekte: Aufgrund von Fachkräftemangel, Materialengpässen und mangelndem technologischen Fortschritt könnte der anhaltende Bauboom bald ein Ende finden.

Die aktuelle Problemlage

Eine Vielzahl an Aufträgen, die nicht erfüllt werden können. Woran liegt das? Zum einen sehen sich die Unternehmen mit dem großen Problem des Arbeitskräftemangels konfrontiert. Durch den Krieg in der Ukraine fällt zurzeit ein Großteil an osteuropäischen Arbeiter:innen weg. Hinzu kommt zudem auch ein weniger temporäres Problem: Während jährlich viele Fachkräfte in den Ruhestand gehen, fehlt es an jüngeren, die in der Branche nachrücken.

Fehlende Arbeitskräfte sind aber nicht die einzige Konsequenz, die der Krieg nach sich zieht: Russland und die Ukraine stehen aktuell nicht mehr als wichtige Baustahl-Lieferanten zur Verfügung und auch andere Materialien wie z.B. Bitumen sind betroffen, da die energieintensive Herstellung durch die steigenden Energiepreise immer teurer wird. Diese Lieferengpässe erreichen momentan Höchstwerte der letzten 30 Jahre. Während im Tiefbau ca. 46 % der Betriebe betroffen sind, sind es im Hochbau sogar in etwa 54 %.

Darüber hinaus verschärfen steigende Zinsen für Bauherren, engmaschige Bauvorschriften und die Klimaziele der Ampel-Koalition die Situation. Was es also braucht, sind zukunftsorientierte und effizienzsteigernde Lösungsansätze, mit denen die Bauunternehmen der problematischen Situation begegnen können.

Was tun?

Die Baubranche hat sich im letzten Jahrhundert auf ihrer besonderen Auftragslage ausgeruht und mit der Einführung von digitalen Innovationen gezögert, welche jedoch heute und insbesondere in der Zukunft unabdingbar sind.

Aufgrund von Fachkräftemangel und Verzögerungen beim Bau durch Lieferengpässe ist es umso wichtiger, Zeit und somit auch Kosten einzusparen. Denn aktuell trägt immer noch etwa ein Drittel der Arbeitszeit nicht zur Wertschöpfung bei und verursacht unnötige Kosten. Insbesondere Lösungen, die einen sofort messbaren Effekt auf Effizienz und Risiko haben und keine aufwändigen Eingriffe in bestehenden Systeme mit sich bringen, sind jetzt gefragt.

Sofort-Effekte durch die Teilautomatisierung der Bauleitung

Einen messbaren Sofort-Effekt ohne jeglichen Applikationsaufwand liefern zum Beispiel kameragestützte KI-Systeme zur automatisierten Dokumentation und Soll-Ist-Fortschrittserfassung. oculai ist hier die erste und einzige Lösung, die auf dem Markt verfügbar ist. Dabei werden Kameras an Turmdrehkranen befestigt, um aus der Vogelperspektive aus den Kamerabildern Daten über einzelne Rohbauprozesse und den Fortschritt zu extrahieren. Durch das automatisierte Monitoring lassen sich Status Quo und Soll-Zustand direkt vergleichen, wodurch bessere Prognosen sowie die Planung der nächsten Schritte ermöglicht werden. Die automatisierte Datenerhebung in Kombination mit Videodaten spart pro Bauleiter ca 6-9 Stunden pro Woche an Zeit - und das sofort und ohne jeglichen Applikations- oder Trainingsaufwand.

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Auf lange Frist ist sicher: Wer mit begrenzten Ressourcen die höchste Produktivität auf der Baustelle gewährleisten kann, wird erheblich im Vorteil sein.

Autor:
Sarah Ciolacu
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